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2003-2012 MBC

2003-2012 MBC

Das Internet hat die Welt erobert – jetzt löst es sich von den Drähten und wird mobil. Immer mehr Mobiltelefone ermöglichen auch unterwegs den Zugriff auf das Netz. Eigentlich würde sich das Auto als mobile Plattform für das Internet unterwegs geradezu anbieten – aber die Autohersteller zögern.
Christian Schwengeler handelt: Er kreiert das erste Internetauto der Schweiz, den Mobile Broadband Car. Der MBC ist ein Auto, das mit Hilfe von Standardtechnologien überall und jederzeit über die bestmögliche Drahtlosverbindung mit dem Internet und anderen Mobiltechniken kommunizieren kann. Das Fahrzeug ist ein alltagstaugliches Fahrzeug, mit welchem herausgefunden werden soll, welche Dienste dereinst mobil von Nutzen sind, welche Daten, Informationen, Funktionen und Programme unterwegs zur Verfügung stehen müssen und in welcher Form diese Angebote aufbereitet sein sollen. Das Fahrzeug, eine Art Forschungslabor, ist ein von Grund auf zum Wohnen und als mobiles Büro umgebauter Landrover Defender. Es ist vorgeführt als „Leichter Motorwagen Büro“, als einziges Fahrzeug in der Schweiz und fast täglich unterwegs. Die Tageszeitung Blick kürte das Fahrzeug zur (einzigen) Messesensation an der Orbit-IEX 2005. Über 20 Menschen arbeiteten während den 2 Jahren Bauzeit von der Idee bis zur Prüfung daran. Highlights: Standheizung per Mobile einschalten. Solarzelle mit Doppelbatteriesystem und Powermanagement-System ermöglichst autarkes Arbeiten an einem beliebigen Ort, fix eingebaute Computer und Touchscreen-Bildschirme für Internet und Multimedia. Internes USB- und Bluetooth-Netzwerk, Webcams, 7 Antennen für Internet, Mobilfunk, Radio und DAB/TMC. Fingerprint für Authentifizierung der Insassen wie auch eine komfortable Inneneinrichtung mit ausziehbarem Bett, 220V Strom­ver­sorgung sowie Wassertank und Boiler.
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